Fernsehanwaltswoche vom 04.02.2014 u.a. zu den Themen Lex Edathy & Jobabbau bei Karstadt

++ Lex Edathy reloaded: immer noch katastrophal ++ Jobabbau bei Karstadt ++ Urteil der Woche vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte: Väter vom deutschen Recht nur unzureichend geschützt ++

Heute unter anderem mit folgenden Themen:

Lex Edathy reloaded: immer noch katastrophal

Nun kommt also die Lex Edathy. Sie enthält leider trotz diverser Änderungen immer noch unkalkulierbare Risiken für jeden von uns, besonders aber für professionelle Fotografen. Der Gesetzestext ist viel zu schwammig formuliert. Jeder von uns muss künftig befürchten, sich strafbar zu machen. Auf Privatpartys wird man nicht mehr fotografieren können. Das Gesetz wird ein gutes Beispiel dafür werden, dass Gesetze, die unter Panik-Einfluss entstehen, mehr Schaden anrichten können, als sie Nutzen bringen.

Jobabbau bei Karstadt

Aktuellen Meldung zufolge soll bei Karstadt jeder zehnte Arbeitsplatz verschwinden. Auch bei der Vergütung soll eingespart werden. Insgesamt soll die Personalstruktur geändert werden. Für bestimmte Tätigkeiten soll künftig weniger gezahlt werden. Was sollten betroffene Arbeitnehmer unbedingt beachten?

Urteil der Woche vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte: Väter vom deutschen Recht nur unzureichend geschützt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Rechte leiblicher Väter in Deutschland im Umgang mit ihren Kindern gestärkt. Dem deutschen Gesetzgeber wurde aufgegeben, effektivere Rechtsmittel zu schaffen, die es leiblichen Vätern ermöglichen, ihr Umgangsrecht auch in der Praxis umsetzen zu können. Das deutsche Recht ist nach Ansicht des Gerichtshofs zu lasch, die Gesetze sind lückenhaft. Hintergrund des Falles: eine Mutter hatte jahrelang erfolgreich das Aufeinandertreffen ihres unehelich geborenen Sohnes mit dessen Vater verhindert. Wann und wie schnell sind Neuregelungen zu erwarten?

4.2.2015

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